Freitag, 21.April 2023

Drei Fragen an Fleischermeister Dominik Spindler

Welche Rolle spielen Handwerk und Regionalität für Sie?

DS: Als wir im Oktober 2021 die Filiale in Molschleben gegründet haben, war unser Anliegen, damit ein Stück Regionalität in die Stadt zu holen. Das Fleisch für unsere Lammbratwürste zum Beispiel stammt etwa fünf Kilometer von hier.

Was wir hier machen ist reines Handwerk. Statt, wie in größeren Firmen üblich, mit Darmaufziehgeräten oder Haltevorrichtungen zu arbeiten, stehe ich hier noch selbst an der Befüllmaschine und habe jede Bratwurst einzeln in der Hand. Natürlich braucht das mehr Zeit, aber so bin ich einfach näher am Produkt.

 

Wie können Verbraucherinnen und Verbraucher gute Fleisch- und Wurstwaren erkennen?

DS: Ich empfehle ganz klar beim kleinen Fleischerbetrieb des Vertrauens zu kaufen – nur so kann Handwerk langfristig erhalten bleiben. Und beim Fleischkauf kann man dort auch gern mal nach den Zusatzstoffen zu fragen. Wer sich gesund ernähren will, sollte diese so gut es geht vermeiden. Selbst ich als Fleischermeister sage außerdem – es muss nicht jeden Tag Fleisch auf dem Teller sein. Nicht umsonst gab es früher den Sonntagsbraten – nur einmal in der Woche, aber dafür hochwertig.

 

Verraten Sie uns noch Ihr persönliches Lieblingsprodukt?

DS: Jedes, das ich selbst produziere. Weil ich weiß, was drin ist.

 

Vielen Dank für das Gespräch!


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