Auf dem Erdbeerfeld der Erzeuger-Genossenschaft Weimar-Kromsdorf in Thüringen sind die letzten Früchte geerntet. Trotz des vergleichsweise nassen Sommers mit vielen Niederschlägen ist Florian Grobe, Vorstand der Genossenschaft, zufrieden mit dem Verlauf der Saison. „Zum Glück hatten wir fast keine Probleme mit Schnecken und auch die Frostschäden haben uns keine großen Sorgen bereitet.“
Grobe und sein Team bringen eine Menge Erfahrung beim Erdbeeranbau mit. Bereits seit mehreren Jahrzehnten werden auf dem Hof in der Nähe der Klassikerstadt Weimar Erdbeeren angebaut. Dieses Jahr war jedoch besonders: Denn nach zweijähriger Pause gab es jetzt einen Neustart: Das alte, einige Kilometer entfernt gelegene Feld wurde aufgegeben und ein neues direkt auf dem Hof angelegt. Dabei wurde unter anderem ein modernes Tröpfchenbewässerungssystem installiert, so dass die Pflanzen immer optimal mit Wasser und Dünger versorgt werden. Auf einer fünf Hektar großen Fläche wurden insgesamt sechs Erdbeersorten gepflanzt. Sie unterscheiden sich zum Beispiel im Geschmack, der Farbe und auch nach dem Reifezeitpunkt.
Florian Grobe ist froh, dass die Selbstpflücke von den Kundinnen und Kunden am neuen Standort so gut angenommen wurde. Wer nicht selbst ernten wollte, konnte die frisch gepflückten Kromsdorfer Freiland-Erdbeeren von Anfang Juni bis Mitte Juli auch an Verkaufsständen in Weimar sowie direkt ab Hof kaufen.
Ganz neu im Anbau sind in diesem Jahr erstmals Kürbisse. Auf 7.000 Quadratmetern blühen die ersten Pflanzen, so dass im Herbst die Ernte von Speise- und Zierkürbissen beginnen kann.
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