Vom 9. bis 11. Juni findet in Schmalkalden der 18. Thüringentag statt. Mit dabei ist auch die Agrargenossenschaft Schmalkalden-Schwallungen eG, die ihr Gelände als Standpunkt des Themenbereichs „Agrar- und Forstwirtschaft“ für Interessierte öffnet. Von der Vorstandsvorsitzenden Astrid Hatzel haben wir erfahren, welche Pläne es für das Festwochenende gibt und was man auf keinen Fall verpassen sollte.
Frau Hatzel, warum sie Sie als Agrarunternehmen beim Thüringentag dabei?
AH: Das Motto der Agrargenossenschaft Schmalkalden-Schwallungen lautet „Landschaft schafft, wer auf dem Lande schafft“. Und genau das wollen wir – in Kooperation mit der Agrargesellschaft Herpf und der Hoffmann Agrar aus Dillstädt – auch vermitteln. Hier am Hof kümmern sich Tag für Tag 36 Mitarbeitende um unsere 2.300 Rinder, 650 Schafe, die Ackerflächen und vieles mehr. Es ist uns wichtig, Landwirtschaft auch nach außen hin verständlich erlebbar zu machen und zu vermitteln, und das bereits den Jüngsten. Darum haben wir auch gezielt Schulklassen im Rahmen des Thüringentags zu uns auf den Hof eingeladen.
Was erwartet die Besucherinnen und Besucher des Thüringentags bei Ihnen?
AH: Es wird sechs Themenschwerpunkte geben – von der Pflanzenproduktion über die Mutterkuh- und Schafhaltung, das Strohschwein sowie die Themen Holz und Jagd. Um den Besucherinnen und Besuchern einen möglichst greifbaren Einblick zu schaffen, wollen wir sehr praktisch werden: Es wird zum Beispiel verschiedene Feldmaschinen zu sehen geben und wir werden Führungen durch unsere Biogasanlage anbieten. Auch für Fragen rund um Beruf und Ausbildung in der Landwirtschaft stehen wir gern Rede und Antwort. Übrigens: Für einen Bus-Shuttle aus der Innenstadt zu uns ist natürlich auch schon gesorgt.
Für alle, die jetzt schon neugierig geworden sind – Was sollte man noch über die Agrargenossenschaft Schmalkalden-Schwallungen wissen?
AH: Das gibt es einiges. Aber eine Besonderheit ist natürlich unser Schmalkalder Weiderind. Die Tiere werden vor Ort geboren, wachsen hier auf, fressen unser selbst produziertes Futter und werden regional vermarket. Ein durch und durch heimisches Produkt also. Ansonsten würde ich sagen, verschafft Euch am besten selbst einen Eindruck bei uns vor Ort im Juni. Wir freuen uns!
Vielen Dank für das Gespräch!
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